Raftingcamp – das hört sich spannend an! War es auch: 12 Kinder und 4 Jugendleiter haben sich im Juni für 4 Tage mutig ins Zeltlager begeben. Die Teilnehmer aus den Sektionen reisten am 16. Juni 2025 aus Fulda, Schweinfurt, Passau und Deggendorf an. In der Jugendsiedlung Hochland an der Isar trafen sich die verschiedenen Gruppen, wir bauten die Zelte auf und lernten uns bei einigen lustigen Spielrunden Stratego kennen. So verging der erste Tag – die erste Nacht war kurz und aufregend.
Dienstagmorgen ging es nach einem Campfrühstück ins Bootshaus. Dort holten wir unsere Rafts, die fehlenden Neoprenanzüge, Schwimmwesten und Helme. Die Aufregung war groß! Am Kochelsee angekommen gab es erst mal Muffins für alle! Das war lecker!
Und schon ging es los, auf den Kochelsee. Dort übten wir paddeln, lenken, flippen und wie man Personen im Wasser rettet. Weil wir das dann schon so gut konnten, sind wir gleich die Loisach mit wenig Strömung runtergefahren. Das Abendessen an diesem Tag hatten wir uns redlich verdient. Am Zeltplatz wurde gegrillt, gespielt und gelacht.
Auch am Mittwoch gab es ein gemeinsames Frühstück im großen Zelt. Mit unserer Ausrüstung ging es zur Isar. Huh, hier gab es schon viel mehr Strömung als auf der Loisach. Aber: wir waren ja schon geübt! Eigentlich waren wir sogar schon fast Profis, denn wir sind unfallfrei die Isarburg hinabgerauscht. Es war ein sonniger Sommertag und die Abkühlung im Wasser kam uns gerade recht.
Abends waren alle hundemüde. Den letzten Abend im Camp verbrachten wir wieder am Lagerfeuer mit Stockbrot und neuen Freunden.
Am 19. Juni wurden wir mit dem Weckruf eines Campteilnehmers („Wer jetzt nicht kommt bekommt nichts mehr zum Frühstück“) geweckt. Natürlich war genug für alle da! Wir konnten sogar vor dem Essen noch die Zelte abbauen, damit wir danach möglichst viel Zeit auf dem Wasser verbringen konnten. Wie schon am ersten Tag ging es nochmal auf den Kochelsee. Nach 4 erlebnisreichen Tagen und dem gemeinsamen Pizzaessen stand schließlich die Heimreise an. Wir mussten uns von unseren neuen Freunden verabschieden und freuen uns schon auf das Raftingcamp im nächsten Jahr.
von Anika Fesl










